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EAB-Reise nach Silz in die Pfalz

29.04. - 05.05.2018

Bericht: Irene Richter, Christa Nowakowski
Fotos:   Gerd Radusch, Werner Meinold, Ruth Schmidt, Manfred Olivier, Manfred Nowakowski


Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag


Sonntag, 29.April

Um 7.00 Uhr ging die Reise mit einem Bus der Firma Breiden und dem Fahrer Andre los. Auf der Hinfahrt frühstückten wir am Bus und mittags gab es Kaffee und Kuchen.
Um ca. 12.00 Uhr waren wir in Worms. Mit dem Nibelungenexpress machten wir eine 1-stündige Stadtrundfahrt und anschließend eine Dombesichtigung.
Gegen 17.00 Uhr waren wir in Silz am Hotel "Zur Linde" und konnten unsere Zimmer belegen. Um 18.30 Uhr gab es das Abendessen.
Der Abend klang mit einem Namen-Suchspiel, das Hannelore und Gerd vorbereitet hatten, aus.



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Montag 30. April

Um 9.00 Uhr fuhr der Bus uns nach Steinfeld ins Kakteenland. Hier gibt es ca. 1500 verschiedene Kakteen und eine Aloe- Vera- Zucht. Bei den Führungen wurden uns die Pflanzen nahe gebracht.
Um 12.00 Uhr fuhren wir nach Arzvilla/Frankreich zu einem Schiffshebewerk. Unser Schiff fuhr von dem Rhein-Marne-Kanal in einen sog. Trog und dieser mit einem Schrägaufzug in den 45 m tiefer gelegenen Kanal weiter, wir durchfuhren noch eine Schleuse und drehten um, das Schiff wurde wieder mit dem Aufzug hoch gezogen.
Anschließend brauchten wir Kaffee und Kuchen.
Nach dem Abendessen fand der Kampf der Geschlechter statt. Es waren Geschicklichkeit, Wissen und Kraft gefragt.
Es muss leider gesagt werden, dass die Männer 47 zu 40 gewonnen haben.



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Dienstag 01. Mai

Heute fahren wir mit der Gästeführerin zur südlichen Weinstrasse. Ein kurzer Rundgang durch das Storchendorf Bornheim mit dem Schweinebrunnen und einer Storchenpflegestation. Weiterfahrt nach Roth, wir wandern durch die Weinberge bis hinunter in den Ort.
Über die Weinstrasse fahren wir weiter durch Edenkoben, Maikammer, Neustadt a. d. Weinstrasse,und Gimmeldingen Hier wachsen über 1800 Mandelbäume. Wir machen auf einer Wiese eine Kaffeepause und erfahren von Dr. Ziegler viel Wissenswertes über die Mandelbäume und die Weiterverarbeitung der Kerne.
Weiter geht es über Deidesheim (Helmut Kohl traf sich hier im Hotel, mit allen Staatsgästen zum Saumagen essen), Forst, Wachenheim, nach St. Martin. Wir sehen uns den Ort an und besuchen die sehenswerte, dem Heiligen St. Martin, geweihte Kirche.
Nach dem Abendessen fahren wir zur einer Weinprobe, zu dem Weingut Kimmle. Wir verkosten hier 5 Sorten Pfalzweine und danach geht es ins Hotel zurück.



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Mittwoch 02. Mai

Heute war unser busfreier Tag. Gruppenweise wurde gewandert, einige gingen um den Klingenbacher See, zum Tiergehege oder zur Burg Landeck. Einige gingen zur Weinprobe nach Gleiszellen, anschließende Wanderung nach Silz.
Mit dem Linienbus fuhren einzelne nach Landau oder Annweiler am Trifels, jeder verbrachte, bei sehr schönem Wetter, den Tag wie er mochte. Zum Abendessen waren alle wohlbehalten wieder da. Es gab ein Pfälzer Büfett mit Saumagen, Bratwurst, Haxen, Leberknödel, Sauerkraut, Reis, Püree und zum Dessert Dampfknöpp mit Vanillesauce.
Abschließend wurde Bingo gespielt. Es gab Gewinne, die uns die Fa. Bienemann zur Verfügung gestellt hatte.



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Donnerstag 03. Mai

Bei der Abfahrt ins Dahner Felsenland war es bewölkt, aber dann wurde das Wetter immer strahlender.
Im Städtchen Annweiler besuchten wir u. a. das Rathaus mit seinen Fresken. Es ging weiter zum Trifels, in der Burg wurde Richard Löwenherz gefangen gehalten und lange Zeit die Reichsinsignien aufbewahrt. Aus den bewaldeten Berghängen schauten überall rote Sandsteinfelsen heraus . Die Felsen hatten Namen wie Teufelstisch, Jungfernsprung u. v. m. Kaffeepause war bei der kleinen St. Anna Kapelle bei Nothweiler. Diese Kapelle liegt am Jakobsweg.
Weiter ging es durch das französische Grenzgebiet mit Wissembourg, Fort de Schoenenbourg (hier sahen wir einen Teil der ehemaligen Maginot Festungslinie), Hunsbach und Seebach. Durch Seebach schlenderten wir und bekamen erklärt, dass am Anfang des Dorfes die katholischen Leute wohnten, deren Höfe einfach und spartanisch waren, weiter war der protestantische Dorfteil. Hier wohnten einst die Kalvinisten, deren Höfe waren sehr viel größer und prächtiger. Es war ein schönes gepflegtes Dorf, mit ausschließlich Fachwerkhäusern.
Dann ging es weiter, wir stiegen am Deutschen Weintor in Schweigen aus, hier beginnt die 85 km lange Deutsche Weinstrasse.
Über Pleisweiler fuhren wieder ins Hotel. Zuvor besichtigten wir in Pleisweiler eine evangelische Kirche mit wunderschönen Glasfenstern von dem Künstler Stockhausen und der Künstlerin Ada Isensee. Ein Dank geht an unsere Gästeführerin , Frau Heidi Kunze, die uns kompetent und kurzweilig durch die Pfalz begleitet hat.
Abendessen im Hotel, danach wurden wir wieder gefordert und mussten Scherzfragen und Fragen aus dem Spiel "Wer wird Millionär" beantworten, Gerd hatte an alles gedacht. Ilse Schlagregen sorgte mit 2 Geschichten für weitere Stimmung.
Es war ein inhaltsreicher Tag.



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Freitag 04. Mai

Mit dem Bus fuhren wir zu einer Nudelfabrik in Großfischlingen. Bei der Fa. Gutting wurden wir von der Chefin durch das Werk geführt. Die Firma stellt ungewöhnliche Nudeln, auf Bestellung, für alle Gelegenheiten her. Anschließend wurden Nudeln in Form von Herzen, Zahlen, Traktoren, Pferden, Einhörnern, Fahrrädern, Hasen, Schweinen, Autos u.v.m. gekauft um mit nach Hiesfeld genommen zu werden.
Nun ging es weiter nach Hauenstein, dort gibt es eine Schuhmeile. An der Straße sind ca. 23 Schuhgeschäfte, in denen konnten Schuhe und einiges mehr ohne Ende gekauft werden. Die Firma Josef Seibel betreibt hier eine gläserne Schuhfabrik, man sieht dort alle Schritte, die es bis zum fertigen Schuh braucht. Für die Leute aus unserer Gruppe war es ein erfolgreicher Tag.
Am Abend gab es im Hotel ein Abschiedsbüfett mit vielen leckeren Verführungen.
Danach spielten Nobert und Heinz auf ihren Instrumenten Weinlieder zum Mitsingen. Norbert erzählte uns noch einige weinselige, lustige Geschichten. Gerd hatte sich, wie immer, während der ganzen Fahrt und den Führungen, schon Fragen aufgeschrieben. Und heute am letzten Abend hat er uns in Form eines Quiz abgefragt, ob wir auch gut aufgepasst hatten. Die Gruppe wusste vieles. Für jede richtige Antwort gab es einen Goldtaler. Joachim und Herbert mussten sehr eine große Menge davon verteilen.



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Samstag 05. Mai

Heute früh war Abschied angesagt, wir fuhren Richtung Speyer. Hier hatten wir mehrere Stunden Zeit, um uns den imposanten Dom und die wunderschöne Stadt anzusehen. Vor dem bischöflichen Palais wurde ein Gruppenfoto gemacht. Mit Infomaterial ausgestattet machten sich die Mitfahrer individuell auf den Weg und waren um 13.00 Uhr alle wieder am Bus und es ging weiter, Richtung Heimat. Zwischendurch gab es noch eine Pause mit einem kleinen Imbiss und die, von der Fa. Bienemann, gesponserte Magnumflasche Sekt wurde geleert. Werner hatte die Flasche, ohne einen Tropfen zu verschütten, aufgemacht.
Alle waren wohlbehalten, um viele Eindrücke und schöne Erlebnisse reicher, gegen 18.00 Uhr an der Riemenschneiderstrasse in Hiesfeld.
Für die gute Stimmung und das nette Miteinander möchte ich mich bei der Gruppe bedanken.

Herzlichst
Christa



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